Von Meerschweinchen für Meerschweinchen

Videos und mehr aus dem Leben meiner Meeris

Ein super Versteck

Von Dani um 03:12 am 28.01.2006 | Keine Kommentare

Heute saß ich an meinem Schreibtisch (war gerade am lernen) und schaute zum Meeri Käfig (sie durften nicht in den Auslauf, weil ich nicht so viel Zeit hatte und die Beiden sich immer so anstellen, wenn sie zurück in den Käfig müssen und mich dadurch durch den ganzen Auslauf jagen :-) ) hinüber, um zu sehen, was die beiden Kleinen so treiben. Da saß Alfi im Eckhaus und Broschi… Tja, wo war Broschi? Nicht zu sehen. Zunächst dachte ich, er sitzt vielleicht hinter Alfi im Haus und bin deshalb näher ran gegangen, doch da war er nicht zu sehen.
Genauso im anderen Häuschen. Aber da viel mir auf, dass die Meerschweinchen schon wieder das gesamte Heu von der Raufe gezogen und einen kleinen Haufen gebildet hatten, der an einer Stelle verdächtig hoch war :-) Um meine Vermutung zu bestätigen hob ich das Heu leicht an und siehe da, wer kam zum Vorschein… Der kleine Broschi!!!
Er hatte sich so geschickt unter dem Haufen verkrochen, dass er warm und sicher darunter lag und von keiner Seite zu sehen war. Um ihn nicht zu stören hab ich das Heu wieder losgelassen und mein Handy geholt um die „Brosche im Heuhaufen“ zu fotografieren.

Versteck Broschi im Heu
Wo ist die Brosche…? Da ist die Brosche!!!

Da soll noch einer sagen, Meerschweinchen wären nicht clever!!! Die wissen schon ganz genau, wie sie es machen müssen, damit sie nicht gesehen werden und es auch noch kuschelig warm haben ;-)

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Chaos beseitigen :-)

Von Dani um 07:06 am 19.01.2006 | Keine Kommentare

Nachdem die Meerschweinchen nun wieder bei mir wohnen, musste ich ihren Auslauf bei meinem Freund abbauen und alles sauber machen. Das war nicht gerade leicht. Ich hatte die Wanne mit Einstreu gefüllt (damit das Pipi besser aufgesogen wurde und sie es schöner hatten)und nun lagen die Späne natürlich überall herum. Zum Einen wurden sie von den Meeris selbst großzügig verteilt, indem sie durchfetzten oder sie in ihrem Fell herumtrugen. Und zum Anderen habe auch ich meinen Teil dazu beigetragen, da ich immer wieder in das Gehege steigen musste, um die Kleinen zu holen und dann die Späne überall an den Schuhen kleben hatte, so dass ich es im Rest der Wohnung verteilte.
Um dieses Chaos zu beseitigen habe ich zunächst die Wanne ausgeschaufelt, dann die Decken ein wenig ausgeschüttelt und das Gröbste ebenfalls mit der Schaufel (eine Sandspielzeug Schaufel, die ich auch immer zum Käfig säubern benutze, sehr praktisch :-) ) beseitigt. Den Rest habe ich weggesaugt. Zum Glück hat mein Freund einen Staubsauger ohne Filter, so dass ich zwischendurch nur den kleinen Behälter ausleeren musste. Anderen Falls wäre bestimmt mindestens ein Filter voll gewesen (man muss bedenken, dass neben der Einstreu auch noch Kötelchen und Heureste herumlagen)
Nach zirka einer Dreiviertel Stunde war ich dann endlich fertig und erschöpft ;-) Aber jetzt sieht alles wieder aus wie vorher und man merkt überhaupt nicht, dass da bis vor kurzem noch zwei kleine Meerschweinchen herumgetollt sind.

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Erneuter Umzug mit den Meerschweinchen

Von Dani um 12:47 am 18.01.2006 | Keine Kommentare

Die Weihnachtsferien sind (längst) zu Ende und so sind die Meeris gestern (mit etwas Verspätung) wieder in mein Zimmer zurückgekehrt. Jetzt haben sie, dadurch dass ihr Käfig bei mir auf Tischchen steht, wieder den kompletten Überblick.
Den gestrigen Transport haben sie sogar noch besser gemeistert als den letzten. Sie waren absolut ruhig, lagen entspannt in ihrem Transportkäfig und fraßen ihre Gürkchen. Sie haben sich zwar komplett unter dem Heu vergraben, aber das lag wohl eher daran, dass es so wahnsinnig kalt draußen ist und sie sich einfach wärmen wollten. Als wir dann zu Hause den Käfig hergerichtet hatten und sie eingezogen waren, liefen sie sofort wieder aktiv herum, sahen sich erstmal um, um die Lage zu checken und gingen dann wieder ihren Gewohnheiten nach.
Ihren Auslauf, der sich erneut verändert hat, haben sie auch sofort erkundet und für gut befunden, indem sie wie wild in der Gegend herumliefen und popcornten.
Eine der Veränderungen besteht darin, dass jetzt unter den Handtüchern und Decken noch zusätzlich zusammengelegte Pappkartons liegen, so dass auf keinen Fall Pipi durchgehen und in den Teppich sickern kann. Davon merken die Meeris aber eigentlich nichts.
Außerdem hat sich der Auslauf ein wenig verkleinert ( :-( ). Bisher lag nämlich meine Zimmertür “innerhalb” des Geheges, so dass ich erstens immer über das Gitter zu den Meeris steigen musste, um mein Zimmer verlassen zu können. Zweitens ging die Tür nur ein Stückchen auf, da die Decken davor lagen und sie gestoppt haben. Das war natürlich zum Einen praktisch, da man nie Gefahr lief, den Meerschweinchen die Türe drauf zu hauen (große Gefahr, wenn man Schweinchen in der Wohnung laufen lässt!!!), wenn man sie zu schwungvoll öffnete. Aber zum Anderen musste ich mich jedes Mal extrem dünn machen und Dinge, die ich hineintragen wollte, gekonnt balancieren. Deshalb habe ich nun das Gitter des Geheges so gestellt, dass die Tür ausgespart ist, so dass ich sie relativ normal öffnen kann ohne die Meeris zu stören oder irgendwie zu gefährden. Damit ist ihr Platz zwar ein bisschen weniger geworden, aber ich denke das ist ein guter Kompromiss mit dem wir alle drei gut leben können…

vorher… jetzt…

Auslauf vorher Auslauf neu
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Eine kleine Bildergeschichte

Von Dani um 06:20 am 13.01.2006 | Keine Kommentare

Heute erzählen wir euch mal eine kleine Bildergeschichte aus dem Leben der Meeris im Auslauf.

Es waren einmal…

Broschi Wigwam Alfi Wigwam

…Broschi und Alfi, die ihr Leben in einem kleinen Reich namens “Auslauf” führten.

Auslaufreich

Sie bewohnten dort einen Wigwam, sowie ein Karton- und ein Holzhäuschen und seit neuestem auch einen Schlafsack, falls mal einer Lust haben sollte unter freiem Himmel zu schlafen.
Zu ihrer täglichen Beschäftigung zählte unter anderem die Aufnahme von möglichst viel Futter.

Napf

Dieses lag entweder in einem Napf, als leckerer Gemüse-Cocktail oder es war in ihrem Reich verteilt, so dass sie es erst mühsam suchen mussten, was natürlich sehr unangenehm war. Aber was tut man nicht alles für Futter. Die Aufnahme dessen war natürlich äußerst wichtig, da die Meerschweinchen einen anstrengenden Beruf ausführten. Sie betätigten sich zum Einen als Architekten. Hierbei mussten sie langweilig gewordene Bauwerke von einem Ort zum nächsten Schleppen, oder auch manchmal komplett umwerfen, was natürlich auf Dauer sehr anstrengend wurde.
Zum Anderen hatten sie die Kräfte zehrende Aufgabe immer weg zu laufen, wenn sich irgend jemand näherte. Dies diente hauptsächlich ihrer Sicherheit, da sie von ihren UrUrUrUr…Großeltern, die noch in einem sehr viel gefährlicheren Reich namens “Wildnis” leben mussten, geerbt haben. Doch mit der Zeit entwickelte sich dies auch irgendwie zu einem Spiel, was zur Belustigung der Schweinchen und zum Ärgerniss ihrer Sklaven, den Menschen, beitrug.
Brachten ihnen nun die zweibeinigen Sklaven endlich mal wieder einen Napf voll Futter, so musste dieser natürlich sofort geleert werden.

Fressen

Dafür gab es zwei Taktiken. Die eine, die meistens Broschi anwandte, sah so aus, dass man zunächst ortete, wo sich das Futter befand und ob was leckeres dabei war. Danach begab man sich einfach auf den Marktplatz, wo die Opfergaben für die Schweinchen meist standen, und fraß gemütlich…
Die andere Taktik, meist von Alfi angewandt, bestand darin, zunächst die Lage zu checken, ob auch wirklich keine Gefahr bestand, dann so schnell wie möglich rauszulaufen, ein Stück zu holen und zurück im Haus zu sein, bevor jemand was merkte.

Alfis Taktik Alfis Taktik

Manchmal wurde diese Methode auch noch durch unauffälliges Anschleichen verfeinert.

Anschleichen

Doch es gab auch Zeiten in denen einfach gemütlich zusammen gespeist wurde und alles in Ordnung war.

gemeinsam essen gemeinsam essen2

Und wenn die kleinen Meerschweinchen Könige nicht gestorben sind, dann fressen sie noch heute…

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Fortschritte beim Schlafsack

Von Dani um 12:26 am 12.01.2006 | 1 Kommentar

Als ich vor ein paar Tagen den super tollen neuen Schlafsack für die Meeris in ihren Auslauf gelegt habe, schienen sie ja zunächst eher skeptisch als begeistert. Doch mittlerweile haben sie sich schon gut daran gewöhnt.
Erst habe ich das nur dadurch festgestellt, dass im Schlafsack Einstreu lag und es ein wenig nach Pipi roch.
Doch heute, TATA !!! habe ich gesehen, wie Alfi im Schlafsack saß… :-) Da bin ich total froh, denn wir wissen ja, Meeris haben ihren eigenen Kopf. Wenn ihnen irgendwas nicht passt, dann lassen sie sich auch nicht dazu zwingen.
Ich habe ihnen zum Beispiel damals mit ihren Häuschen eine Holzwippe gekauft. Es hieß, dass Meerschweinchen die lieben und ganz toll damit spielen. Meine hassen sie… Ich hab sie ihnen immer in ihren Freilauf im Garten (im Sommer) getan, aber nach kürzester Zeit lag die Wippe auf dem Rücken in der Ecke… Naja, mittlerweile liegt sie eher unbeachtet im Auslauf herum und wird nur interessant, wenn ich Futter drauf lege ;-)
Gott sei dank mögen sie ihren Schlafsack!!!!

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