Heute war ein anstrengender und aufregender Tag für uns. Meine Meerschweinchen und ich sind nämlich in unsere Ferienresidenz umgezogen, zu meinem Freund
Dafür haben die kleinen Schweinchen ihren kompletten Käfig inklusive sämtlichem Inventar und ihren Auslauf mitgenommen. Das war ein wenig aufwendig, aber was tut man nicht alles… (wir sollen uns ja schließlich auch dort wohl fühlen, oder nicht?!)
Aber eigentlich ist das Umziehen mit Meerschweinchen gar nicht soooo schlimm
Es ist nur viel zu transportieren und man muss gut planen, damit alles nahtlos läuft.
Zuerst muss man überlegen, was überhaupt alles mit muss. Dass der komplette Käfig umziehen muss ist klar, außer man hat einen Ersatz. Dann braucht man Einstreu, Heu, Futter und natürlich die Meeris, die optimalerweise in einem Transportkäfig so untergebracht werden, dass sie genügend frische Luft bekommen und es ihnen nicht zu heiß werden kann. Hat man nun noch ein Auto, bei dem man am besten die Rückbank umlegen kann, ist alles halb so wild.
Ich entleere immer zuerst den Käfig, sprich nehme die ganze Einstreu und das Heu raus, so dass die Wanne komplett leer ist. Dadurch dient sie dann in gewisser Weise als Transportbox für die restlichen Sachen. Die Meerschweinchen reisen natürlich in ihrem luxuriösen Transportkäfig , der mit Heu ausgelegt und mit Gurke (oder etwas anderem) bestückt wird. So lässt es sich halt reisen 
Wir sind diesesmal (das war nicht das erste Mal, dass meine Kleinen in ihre Ferienwohnung umgezogen sind) mit zwei Autos gefahren, da ja das riesige Freilaufgehege, Decken für den Boden und noch ein bisschen Sachen für mich mit mussten. Ich hatte die Meeris auf dem Beifahrersitz, mein Freund den Rest im Auto…
Anfangs als wir die Kleinen transportiert haben (sie haben das nun schon öfter erlebt), waren sie extrem unruhig, sind die ganze Zeit rumgelaufen (soweit das in der kleinen Box geht) und waren sichtlich beunruhigt, wegen der unbekannten Situation. Bei einem Transport haben sie sogar versucht aus dem Käfig zu krabbeln. Ich hatte nämlich die Klappe offen, da ich sie streicheln und beruhigen wollte. Die musste ich dann aber leider zu machen, sonst wären die Beiden im ganzen Auto herumgeturnt.
Doch diesmal war der ganze Umzug überhaupt kein Problem. Sie waren absolut relaxt, haben sich kaum bewegt ( ich hatte schon fast Angst, dass es ihnen nicht gut geht ) und waren sofort wieder wie zu Hause. Es ist eben alles eine Frage der Gewohnheit und der Zeit, die sie darin verbringen müssen. Deshalb gut planen, damit die Kleinen so wenig Zeit wie möglich in der fertigen Transportbox verbringen müssen. An diese kann man sie auch vorher schon gewöhnen, indem man sie einfach immer wieder reinsetzt, z.B. während man den Käfig säubert. Dann dürfte das alles kein Problem darstellen.
Der einzige Nachteil an unserer Unterkunft ist die Tatsache, dass ihr Käfig jetzt wieder am Boden stehen muss, die Tischchen konnten wir nämlich leider nicht mitnehmen. Aber dafür ist hier genügend Platz, so dass die Kleinen den ganzen Tag in ihrem Auslauf (also in dem Freilaufgehege, das ich für Außen gekauft habe ) sein können. Somit ist das auch kein Problem.
Nun wohnen wir also für die Weihnachtsferien hier, bis der nächste Umzug ansteht…