Von Meerschweinchen für Meerschweinchen

Videos und mehr aus dem Leben meiner Meeris

Fotos von Meerschweinchen

Von Dani um 09:20 am 29.11.2005 | 1 Kommentar

Vor kurzem habe ich bei Amazon, passend zum Jahreswechsel und Weihnachten ;-) , zwei Meerschweinchen Kalender gefunden. Bis dahin war ich immer der Meinung, es gäbe keine Kalender mit Meeri-Bildern, doch dann stieß ich auf diese beiden Exemplare. Die sind echt super süß, ein Tischkalender und ein Wandkalender. Ich besitze ersteren, meiner Schwester habe ich den zweiten gekauft… :-)

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Nägelschneiden bei Meerschweinchen

Von Dani um 06:58 am 27.11.2005 | Keine Kommentare

Es war wieder einmal so weit… Nägelschneiden stand an. Jedesmal eine Tortur, sowohl für die Meerschweinchen als auch für mich…
Sie wehren sich, ziehen immer wieder ihre Füßchen weg und versuchen alles Erdenkliche um weg zu kommen. Dabei tut ihnen das Schneiden der Nägel nicht mehr weh (wenn man es richtig macht), als einem Menschen, also gar nicht…
Ich habe Angst ihnen weh zu tun, zu tief zu schneiden oder sie zu sehr zu stressen.
Daher endet es eigentlich immer damit, dass ich nach ein paar Krallen aufgebe, mir vornehme es ein anderes Mal zu beenden, um am Ende dann doch zu warten, bis meine Schwester wieder mal vorbei kommt, sie ist nämlich nicht so zimperlich…
Aus diesem Grund war ich letztens mit den Meeris beim Tierarzt zum Nägelschneiden, da ich sie einfach mal richtig gekürzt haben wollte. Damit war ich auch sehr zufrieden, doch auf Dauer sind das einfach unnötige Kosten (5,50 euro pro Meerschweinchen). Daher habe ich mir vorgenommen, es in Zukunft wieder selbst zu versuchen. Am besten nur noch mit Unterstützung. Beim Tierarzt wurden die Meeris auch nur gehalten und Knips-Knips waren die Nägel ab…
Eine Schwierigkeit beim Nägelschneiden bei Meerschweinchen, neben den meist unwilligen Schweinchen, die sich nach Leibeskräften wehren, ist die Tatsache, dass die Kleinen Blutgefäße in den Nägeln haben. Das bedeutet, man muss vorsichtig sein und darf nicht zu weit schneiden, denn sonst tut es den Meeris doch weh und sie bluten auch noch heftig.
Die meisten hell haarigen Schweinchen haben auch helle Nägel, so dass man das Ende der Blutgefäße gut erkennen kann und genau sieht, wie weit man schneiden darf. Doch meine beiden Kleinen haben leider komplett schwarze Nägel, so dass man überhaupt nichts sehen kann. Das macht die Angelegenheit natürlich nicht gerade einfacher. In manchen Meerschweinchen Büchern wird einem geraten, dass man in solch einem Fall eine Taschenlampe unter den Nagel legen soll, so dass man dann die Gefäße durchscheinen sieht. Doch leider stellt sich dies als ein wenig schwierig dar, wenn die Meerschweinchen sowieso schon am Rumzappeln sind… Daher schneide ich eigentlich immer, wenn überhaupt ;-) , nur die Spitzen ab. Dann muss man zwar öfter schneiden, doch das ist mir lieber, als meinen Schweinchen weh zu tun und sie zu verletzen.
Ansonsten muss man beim Nägel schneiden eigentlich nur darauf achten, dass man sie in eine möglichst natürliche Form schneidet, also schräg von oben nach unten, so dass der obere Teil länger ist und wie eine kleine Spitze aussieht.
Zum Schneiden benutze ich einen normalen Nagelknipser. Man kann sich auch im Zoohandel einen extra Krallenschneider kaufen, doch meiner Meinung braucht es das nicht. Die Nägel von Meerschweinchen sind nicht so hart, man kann sie ohne weiteres mit einem handelsüblichen Nagelknipser abknipsen.

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Ein Wigwam für die Meerschweinchen

Von Dani um 12:45 am 22.11.2005 | Keine Kommentare

Heute habe ich ein neues Zubehör für meine kleinen Meeris gekauft, einen Kuschel-Wigwam für Meerschweinchen. Das ist ein kleines Zelt mit einer Kuscheldecke im Inneren. Hier können sich die Kleinen verkriechen und es sich bequem machen.
Mit solchen Kleinigkeiten wird mein Auslauf für die Schweinchen immer schöner und vielseitiger. Anfangs habe ich ihnen nur eine Decke ausgelegt (dadurch wird das Pipi aufgesaugt und gelangt nicht auf den Teppich und die Kötel können auch nicht ausversehen eingetreten werden), auf der ein halber Holzscheit, zwei Weidenbrücken, die zu einem Tunnel geformt sind, ein Schuhkarton als Haus und eine Holzwippe standen. Abgegrenzt ist ihr Gehege mit zwei Sitzpolstern.
Das war als Anfang schon gar nicht schlecht, doch noch ein bisschen zu wenig. Daher habe ich in einen weiteren Karton vorne, hinten und an einer Seite Löcher hineingeschnitten, so dass die Kleinen schön durchlaufen können. Außerdem habe ich einen kleinen Karton als Heuspender aufgestellt. Und heute kam eben noch der Wigwam hinzu.

Wigwam Auslauf

Natürlich wird das nicht die letzte Anschaffung in dieser Richtung sein…
Denn unter anderem ist bei einem Meerschweinchen Auslauf wichtig, dass es genügend Versteckmöglichkeiten gibt, so dass die Kleinen sich jederzeit zurückziehen und verstecken können, wenn ihnen etwas unheimlich ist. Aber mindestens genauso wichtig sind Spiel und Spaß Möglichkeiten. Dazu zählen eben so Dinge wie Tunnel oder Kartons mit Löchern, denn Meerschweinchen lieben es von einem Unterschlupf zum nächsten und durch diese hindurch zulaufen.
Obwohl sich meine Meerschweinchen meistens selbst beschäftigen, indem sie sich gegenseitig jagen, hintereinander herlaufen, alleine durch die Gegend fetzen oder einfach die Gegend und vor allem Neuerungen erkunden, versuche ich sie hin und wieder durch kleine Spiele zu animieren. Andere Tierchen, die nicht von Haus aus so aktiv sind, brauchen das umso mehr. Hierfür habe ich zum Beispiel gestern in eine leere Klorolle ein paar Stückchen Gurke gelegt und dann von beiden Seiten Heu hineingesteckt. Dieses Gebilde habe ich dann einfach in ihren Bereich gelegt und abgewartet was passiert:
Die Kleinen kamen sofort neugierig angelaufen haben erstmal ein wenig geschnüffelt und dann angefangen das Heu zu fressen. Broschi beschränkte sich darauf, Alfi fing aber nach kurzer Zeit an hin und her zu gehen und überall zu schnuppern. Er hatte wohl die Witterung der Gurke aufgenommen. Als sie dann nach kurzer Zeit das ganze Heu draußen hatten, haben sie sich umso mehr über die erbeuteten Gurkenstücke gefreut…
Natürlich kann man ihnen auch einfach das Futter ein bisschen verstecken, oder es erhöht aufhängen oder halten, so dass sie sich ein wenig anstrengen müssen, um daran zu kommen. In dem Buch, das ich momentan lese, von Heinz Sielmann, Meerschweinchen erleben, verstehen, beschäftigen, gibt es auch sehr viele Tips, wie man seine Lieblinge fit und agil halten und mit ihnen zusammen Spaß haben kann. Denn so haben sowohl die Meerschweinchen als auch der Mensch am meisten Freude aneinander…

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Dreck, Gestank und Lärm?

Von Dani um 07:31 am 19.11.2005 | Keine Kommentare

Komme ich auch mit den eventuell unangenehmen Seiten der Schweinchen, wie Dreck, Krach und schlechtem Geruch, klar?
Dieser Punkt ist ein wenig umstritten, würde ich sagen, denn Meerschweinchen-Liebhaber (so wie ich einer bin :-) ) sagen natürlich, dass die Kleinen nicht stinken, während andere Leute manchmal die Nase rümpfen, oder von vornherein behaupten, dass sie auf jeden Fall streng riechen.
Also generell haben Meerschweinchen, meiner Meinung nach, keinen speziefischen Geruch. Von vielen hört man, dass gerade Böckchen wenn sie etwas älter sind, sehr unangenehm riechen. Dies kann ich aber nicht bestätigen, denn meine Schweinchen sind jetzt schon fast eineinhalb Jahre alt, stinken aber überhaupt nicht.
Füttert man sie mit Fenchel oder Sellerie oder so etwas, dann riechen sie nach kurzer Zeit danach. Auch den Geruch von Heu nehmen sie sehr schnell an, da sie sich darin gerne verkriechen. Aber einen typischen “Meerschweinchen-Geruch” könnte ich jetzt nicht beschreiben.
Allerdings riechen natürlich ihre Ausscheidungen, wenn man den Käfig nicht oft genug säubert, da diese natürlich einfach “frei” herumliegen. Dem kann man aber eben durch regelmäßiges ausmisten (mindestens einmal die Woche) entgegenwirken. Ansonsten riecht es in einem Zimmer, in dem Meerschweinchen leben zwangsläufig nach Heu und Einstreu (also Holzspäne), was aber durch Lüften auch recht schnell weggeht.
Eine andere Sache ist der “Dreck” den Meerschweinchen produzieren. Dieser besteht, wenn man einen Käfig mit Gitterstäben hat, aus Heu, Einstreu und hin und wieder auch mal Kötelchen. Dies kommt daher, dass die Meeris auch im Käfig mal herum flitzen und dadurch eben den Inhalt herumschleudern. Auch wenn man die Kleinen herausnimmt bleiben oft Einstreustückchen im Fell hängen, die dann auf den Boden fallen und durch Darauftreten in der Wohnung verteilt werden. Doch jeder, der einen Staubsauger hat, kann auch dieses Problem lösen.
Lässt man die Kleinen im Zimmer laufen, hat man natürlich überall die Kötelchen liegen und muss sehr gut aufpassen, dass die Meeris nicht auf den Boden pinkeln. Aber ich lege beispielsweise eine Decke aus, so dass ich dann nur diese absaugen muss.
Da Meerschweinchen im Normalfall (außer sie sind alleine oder es geht ihnen nicht gut) sehr aufgeweckte Tierchen sind, laufen sie herum, springen, unterhalten sich, was durch quieken oder gurren oder was auch immer passiert, und räumen auch mal ihren ganzen Käfig um. Das produziert natürlich einen gewissen Lärm. Deshalb muss man sich eben über den Ort, an dem man den Käfig unterbringt, genau im Klaren sein.
Doch, wie ich bereits anfangs gesagt habe, wenn man Meerschweinchen wirklich liebt, dann stört einen dies überhaupt nicht! Allerdings muss man hier auf eventuelle Mitbewohner Rücksicht nehmen.

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Nur für das Kind?

Von Dani um 01:30 am 18.11.2005 | Keine Kommentare

Kaufe ich sie nur für mein Kind, oder mag ich sie auch selbst genug, dass ich mich darum kümmere, wenn mein Kind das Interesse verloren hat?
Eigentlich brauche ich dazu nicht mehr viel sagen. Jeder der Kinder hat weiß wohl besser als ich, dass diese, vor allem wenn sie noch recht klein sind, oft schnell das Interesse an Dingen verlieren, auch wenn sie sie vorher unbedingt wollten.
So kann es natürlich auch mit Meerschweinchen gehen.
Zu kleinen Kindern sollte man sowieso keine Meeris unbeaufsichtigt in die Hände geben, da diese manchmal viel zu fest zugreifen und den Kleinen damit sehr weh tun können. Meerschweinchen haben sehr feine Glieder, packt man sie zu stark an, brechen die Knochen ganz leicht.
Man muss sich natürlich auch überlegen, dass man eben mit Meeris nicht nur kuscheln oder spielen kann, sondern eben auch unter anderem den Käfig sauber machen muss (siehe: Bin ich bereit dazu, genügend Zeit für die Kleinen aufzubringen?) Außerdem muss man sich immer um sie kümmern. Wenn die Kinder nun plötzlich andere Interessen entwickeln und keine Lust mehr haben, sich um Zeit für die Kleinen zu opfern, muss sichergestellt sein, dass sich dann jemand Anderes die Zeit für sie nimmt. Entweder Geschwister, Freunde oder eben die Eltern selbst.
Leider hört man aber immer wieder, dass Leute überlegen, wo sie ihre Tiere loswerden können, wenn eben dieser Fall eintritt. Auch das muss nicht sein, wenn man sich schon vorher Gedanken dazu macht.

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