Von Meerschweinchen für Meerschweinchen

Videos und mehr aus dem Leben meiner Meeris

Chronologie

Zunächst einmal die Hauptpersonen, entschuldigung Meerschweinchen, dieses Blogs.

Alfi


Geboren: 26.06.2004

RBB: 09.12.2009

Rasse: Rosette

Er ist unser kleiner Punk und Frechdachs, nicht nur wegen seiner Frisur. Eingezogen ist er gemeinsam mit seinem Bruder Broschi als er wenige Wochen alt war, er stammte aus einem Wurf meiner damaligen Nachbarn. Seinen Namen bekam er, weil er als Baby am Hintern eine Haarsträne hatte, die kerzengerade nach oben stand, wie bei Alfalfa von den kleinen Strolchen.

Broschi


Geboren: 26.06.2004

Rasse: Glatthaar

Er ist der ruhige, der gerne und viel futtert und sich eher ungern bewegt. Außer es gibt Futter zu holen, dann kann er auch mal ganz schnell sein :-) Seinen Namen hat er bekommen, weil er sich als Baby-Schwein immer an den Pulli geheftet hat, so dass er wie eine “Brosche” daran hing.

Sammy

Geboren: ca. 03.2009

Rasse: Teddy-Mix

Sammy kam zu uns, nachdem Alfi ins Regenbogenland gegangen war. Wir bekamen ihn mit ca. 9 Monaten aus einer privaten Notstation. Er zog gemeinsam mit dem kleinen Mukki bei uns ein. Sammy ist ziemlich agil und legt sich auch schon mal mit dem alten Broschi an. Meist zieht er aber den kürzeren und akzeptiert das dann auch. Mit Mukki läuft er gerne herum und popcornt.

Mukki

Geboren: ca. 10.2009

Rasse: Glatthaar

Das kleine Baby kam mit ca. 8 Wochen ebenfalls zu uns, nachdem Alfi uns verlassen hatte. Wir haben den kleinen “Mukki” getauft, weil mein Schatz auf der Suche nach einem Namen für ihn über diesen “Indianischen Namen” für “kleiner Junge” stieß und wir fanden, dass das irgendwie passt. Der kleine ist ständig unterwegs, springt auf Tunnel und Unterstände, fetzt in der Gegend rum und ärgert die beiden größeren. Da wird Futter geklaut, oder im Spiel über den Haufen gerannt. Die “großen” weisen ihn dann zurecht, das stört den Frechdachs aber häufig gar nicht so wirklich :-)

Und hier eine kurze Übersicht der verschiedenen Veränderungen in den vergangenen Jahren mit den Meerschweinchen.

Käfig – von der Plastik-Schüssel zum Luxus-Käfig

  • Erste Behausung der Meerschweinchen – Plastikkäfig
    Ein handelsüblicher Plastikkäfig mit den Maßen 50×100 cm war das erste Reich für die kleinen Schweinchen. Anfangs nur mit einem Pappkarton ausgestattet, habe ich schließlich zwei Holzhäuschen gekauft, die den beiden lange als Schutz dienten. Außerdem saßen sie gerne darauf :-)

    Plastikkäfig für die Meerschweinchen

  • Ein gutes Dreivierteljahr später – ein geräumiger Holzkäfig
    Auf Ebay hatte ich das gute Stück erworben. Ein schöner Holzkäfig mit zweiter Ebene und Plexiglasscheiben. Ich glaube ich war aufgeregter als die Meerschweinchen :-) Da der Boden nur aus ner Spanplatte bestand, hab ich immer Malerfolie reingeklebt, um ihn zu schützen. Das Brett der oberen Ebene habe ich einfach so gelassen, das hätte man bei Bedarf ersetzen können. Doch es hat die knapp eineinhalb Jahre gut gehalten.

    Kaefig fertig leer

  • Das Meerschweinchen – Paradies – Dreistöckiger Holzkäfig
    Der dreistöckige Prachtkäfig von Kleintiervilla.de ist nicht nur wunderhübsch anzusehen, sondern auch schön geräumig, so dass die Meerschweinchen sich zumindest einigermaßen gut bewegen können. Seit sie gelernt haben, wie man die Rampen am besten hoch und runter kommt, fetzen sie die ganze Zeit hoch und runter. Die mit Plastik beschichteten Ebenen sind super zu reinigen und dadurch quasi unverwüstlich. Dieses gute Stück wird uns hoffentlich noch etliche Jahre erhalten bleiben. War mit guten 500 € auch teuer genug ;-)

    Neuer Meerschweinchenkäfig

  • Meerschweinchen-Paradies Vol. 2 – Die Plastikwanne
    Der dreistöckige Käfig hat erstmal ausgedient. Er war zwar nach wie vor super, nur leider tat sich Broschi immer schwerer damit, die Treppen hoch zu kommen. Damit er sich wieder frei bewegen kann und sich nicht immer so schinden muss, hab ich ihnen nun nach dem Vorbild von Ruth Morgenegg einen tollen geräumigen Plastikkäfig besorgt. Eigentlich handelt es sich dabei lediglich um eine durchsichtige Plastikwanne, die auf einer ca. 80 cm hohen Kommode steht.

Auslauf – Kunterbuntes Durcheinander :-)

Mit den verschiedensten Auslaufvarianten ist es so eine Sache bei uns. Irgendwie haben/hatten sie alle ihre Vorteile, wurden aber immer wieder geändert. Mal sehen, ob ich sie alle zusammen bekomme.

  • Frei im Zimmer
    Anfangs (noch in der alten Wohnung und auch bei meinem Papa) hab ich die Meerschweinchen noch frei im Zimmer herumlaufen lassen. Zwar sind sie nicht stubenrein und noch nie gewesen, aber ich habe immer aufgepasst und so sind nie größere Unglücke passiert. Doch erstens ist Alfie einmal im Teppich hängen geblieben und hat sich dabei die Pfote verletzt und zweitens wollte ich die Kleinen auch mal länger herumtollen lassen, ohne, dass ich ständig wachsam sein muss.
  • Also folgte die Variante: Abgeteiltes Zimmer
    Hierfür habe ich mit den Polstern meiner Schlafcouch mein Zimmer (in Freising) abgeteilt, mit Decken und Handtüchern ausgelegt (später noch mit Pappkartons drunter) und die Meerschweinchen dort laufen lassen. Praktisch daran war, dass dort auch der Käfig stand, auf seinen zwei Tischen, so dass sie das gleich als tolles Versteck nutzen konnten.

    Auslaufvariante 1

  • Und danach: Abgeteiltes Zimmer 2
    Dabei habe ich die Gitterstäbe des Gartenauslaufs so zusammen gebaut, dass sie als Trennwand dienten. Dadurch konnte ich den Auslauf erstens flexibler gestalten und zweitens die Meeris beobachten.

    Auslaufvariante 2

  • Als die Schweinchen und ich dann nach Eching gezogen waren, wurde diese Variante immer mehr ausgefeilt. Gitter im Kreis (also so wies gehört), Gitter an der Wand, mit Pappkarton, mit Plastikwanne…
    ein Beispiel (mit Wanne im Hintergrund):

    Neues Spiel im Auslauf für die Meerschweinchen

  • Dann: das Planschbecken
    Diese Idee stammte ursprünglich nicht von mir, sondern von jemandem im Forum, in dem ich damals aktiv war. Aber ich hielt es für eine super Sache und hab es übernommen. Es stellte sich auch wirklich als sehr praktisch heraus, nur anstrengend zum Säubern, da man ein ganzes Kinderplanschbecken (ca. 150 cm Durchmesser) mit Einstreu befüllen und wieder leeren musste. Aber es konnte nichts mehr durchgehen und die Schweinchen hatten keine Möglichkeit zu flüchten. Allerdings war es ein “dauerhafter Auslauf”, den ich also nicht immer auf- und abgebaut habe. Das hat schließlich zu seinem Ende geführt, da wir unseren Vorraum leider als Abstellfläche benötigt haben.

    Planschbecken als Auslauf fuer Meerschweinchen

  • Back to the Roots…

    hieß es also. Fast. Erstens habe ich, da der neue Käfig bereits da war und ich nun keine Malerfolie mehr dafür brauchte, nun anstatt Plastikwanne oder Pappkartons, einfach Malerfolie untergelegt. Zweitens hab ich die ganzen Kisten und den alten Käfig, die da unten im Vorraum so herumstanden, als Begrenzungen benutzt. Das führte zwar zu einem Ausbruchsversuch, hat aber ansonsten super geklappt und war einfach und schnell herzurichten. Einziger Nachteil: Hier ist es Sommer wie Winter ziemlich kalt und da die Meeris oft ganz kalte Füßchen hatten, wenn ich sie geholt habe, wollte ich sie lieber bei angenehmeren Temperaturen laufen lassen.

  • Status Quo, der Eingangsbereich
    Dies ist der momentane Stand. Ich lege die Malerfolie in unserem Eingangsbereich aus, lege entweder Bettlaken oder Handtücher darüber, schließe alle abgehenden Türen oder lege etwas davor und schon können die Meerschweinchen herumlaufen. Dort haben sie Platz, es hat Zimmertemperatur und ich hab sie im Blick, wenn ich am Schreibtisch sitze und arbeite. Außerdem ist dort nichts, was sie anknabbern könnten. Sie können also (fast) tun und lassen was sie wollen :-)

    Auslauf im Vorraum

Und schließlich noch eine ganz wichtige Sache: Das Futter

Über die Veränderungen, die es beim Futter gegeben hat, ist eigentlich grob zu sagen, dass ich anfangs noch zu sehr danach gehandelt habe, was der Markt einem so anbietet und was auch in manchen Meerschweinchen – Büchern steht.

  • Knabberstangen und Trockenfutter
    Gab es anfangs. Zwar nicht in Mengen, aber durchaus regelmäßig. Mittlerweile gibt es nur noch ab und zu Heu-/Kräuterglocken oder so ein “Holzstück, das mit Kräutern gefüllt ist“. Allerdings sind meine Meerschweinchen darauf sowieso nicht wirklich scharf. Als Trockenfutter gibt es manchmal Petersiliepellets (mit Extra Vitamin C) oder eine Kräutermischung mit Haferflocken und getrockneten Karotten. Davon gibts aber nur, wenn ich mal den ganzen Tag unterwegs bin und ihnen nichts frisches “auf Vorrat” geben kann. Ansonsten gibts nur…
  • Frischfutter
    Von der Gurke, über den Fenchel bis zu Tomate oder Karotte. Alles, was sie an Gemüse mögen und es zu der Zeit im Handel gibt, kommt den Tag über, in kleinen Portionen auf den Tisch. Obst mögen sie nicht so gern, deshalb gibts nur hin und wieder mal ein Stück Apfel, wenn ich grad einen esse :-)
  • Grünfutter
    Gibts sobald draußen die Wiesen blühen. Nach dem Winter muss mit kleinen Portionen wieder daran gewöhnt werden, und sobalds warm genug ist, kanns raus gehen in den Garten. Das bedeutet Bewegung, leckeres frisches Grünfutter und Spaß ohne Ende :-)
  • Heu
    Ist natürlich das Grundnahrungsmittel der kleinen Schweinchen. An meiner Fütterungsgewohnheit hat sich hier eigentlich nichts verändert. Ich bekomme nach wie vor das Heu meist aus eigener Produktion und kaufe nur bei Engpässen nach. Das muss immer ausreichend zur Verfügung stehen.
  • Zum Thema Futter gibt es auch noch die Spiele zu erwähnen. Hier habe ich mit der Zeit auch immer neue Dinge entdeckt, wie ich den Meerschweinchen das Futter verstecken kann, damit sie danach suchen und herausfinden müssen, wie sie dran kommen. Dazu hab ich einen kleinen Film zusammengestellt, in dem eine Auswahl der verschiedenen Spiele zu sehen ist.