Von Meerschweinchen für Meerschweinchen

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Eine kleine Bildergeschichte

Von Dani um 06:20 am 13.01.2006 | Keine Kommentare

Heute erzählen wir euch mal eine kleine Bildergeschichte aus dem Leben der Meeris im Auslauf.

Es waren einmal…

Broschi Wigwam Alfi Wigwam

…Broschi und Alfi, die ihr Leben in einem kleinen Reich namens “Auslauf” führten.

Auslaufreich

Sie bewohnten dort einen Wigwam, sowie ein Karton- und ein Holzhäuschen und seit neuestem auch einen Schlafsack, falls mal einer Lust haben sollte unter freiem Himmel zu schlafen.
Zu ihrer täglichen Beschäftigung zählte unter anderem die Aufnahme von möglichst viel Futter.

Napf

Dieses lag entweder in einem Napf, als leckerer Gemüse-Cocktail oder es war in ihrem Reich verteilt, so dass sie es erst mühsam suchen mussten, was natürlich sehr unangenehm war. Aber was tut man nicht alles für Futter. Die Aufnahme dessen war natürlich äußerst wichtig, da die Meerschweinchen einen anstrengenden Beruf ausführten. Sie betätigten sich zum Einen als Architekten. Hierbei mussten sie langweilig gewordene Bauwerke von einem Ort zum nächsten Schleppen, oder auch manchmal komplett umwerfen, was natürlich auf Dauer sehr anstrengend wurde.
Zum Anderen hatten sie die Kräfte zehrende Aufgabe immer weg zu laufen, wenn sich irgend jemand näherte. Dies diente hauptsächlich ihrer Sicherheit, da sie von ihren UrUrUrUr…Großeltern, die noch in einem sehr viel gefährlicheren Reich namens “Wildnis” leben mussten, geerbt haben. Doch mit der Zeit entwickelte sich dies auch irgendwie zu einem Spiel, was zur Belustigung der Schweinchen und zum Ärgerniss ihrer Sklaven, den Menschen, beitrug.
Brachten ihnen nun die zweibeinigen Sklaven endlich mal wieder einen Napf voll Futter, so musste dieser natürlich sofort geleert werden.

Fressen

Dafür gab es zwei Taktiken. Die eine, die meistens Broschi anwandte, sah so aus, dass man zunächst ortete, wo sich das Futter befand und ob was leckeres dabei war. Danach begab man sich einfach auf den Marktplatz, wo die Opfergaben für die Schweinchen meist standen, und fraß gemütlich…
Die andere Taktik, meist von Alfi angewandt, bestand darin, zunächst die Lage zu checken, ob auch wirklich keine Gefahr bestand, dann so schnell wie möglich rauszulaufen, ein Stück zu holen und zurück im Haus zu sein, bevor jemand was merkte.

Alfis Taktik Alfis Taktik

Manchmal wurde diese Methode auch noch durch unauffälliges Anschleichen verfeinert.

Anschleichen

Doch es gab auch Zeiten in denen einfach gemütlich zusammen gespeist wurde und alles in Ordnung war.

gemeinsam essen gemeinsam essen2

Und wenn die kleinen Meerschweinchen Könige nicht gestorben sind, dann fressen sie noch heute…

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