Von Meerschweinchen für Meerschweinchen

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Sehr empfehlenswertes Meerschweinchenbuch

Von Dani um 01:25 am 18.11.2008 | 1 Kommentar

Nachdem ich nun das Meerschweinchen-Buch von Ruth Morgenegg zu Ende gelesen habe, muss ich sagen, dass es tatsächlich ein recht gutes und informatives Meerschweinchen-Buch ist. Gerade für Leute, die sich Meerschweinchen anschaffen möchten, stellt es mit Sicherheit eine sehr gute Informationsgrundlage dar, da es gute und anschauliche Tips gibt. Natürlich muss man nicht alles so machen und übernehmen, aber als Richtlinie ist es definitiv zu gebrauchen.

Sehr positiv finde ich beispielsweise die Bebilderung. Man sieht immer Meerschweinchen, die von Fichtenzweigen, Holz und anderen Naturmaterialien umgeben sind. Das hat mich zumindest richtig animiert, meinen Schweinchen auch mal wieder neue Käfigeinrichtung zukommen zu lassen (natürlich erst, wenn mein Beinchen wieder ganz ist ;-) ) Auch die Beispiele, wie man den Käfig einrichten soll/kann finde ich sehr schön. Die Autorin setzt sich in der Schweiz sehr für den Tierschutz ein und dort wurde auch ein spezielles “Vivarium” (also ein Käfig) gemacht, der möglichst artgerechte Haltung ermöglichen soll, vor allem in der Wohnung. Eigentlich handelt es sich dabei nur um eine Wanne mit ziemlich hohem Rand aus durchsichtigem Plastik bzw. Plexiglas. Dadurch braucht man (außer man hat noch andere Tiere, wie Katzen oder Hunde) keine Gitter oder so etwas mehr drüber, sondern kann diese Wanne einrichten und durch den hohen Rand kann nichts herausfallen, man kann die Schweinchen aber trotzdem super sehen. Das finde ich sehr schön. Die Wanne ist mit 1,5×0,75 auch richtig groß.

Auch die Einstreu und Säuberungsmethode, die hier vorgeschlagen wird, ist recht interessant. Hier wird eine Schicht Zeitungen ausgelegt, darüber Rinden-Einstreu (habe ich persönlich noch nie gesehen…) und Heu. Zum Säubern kann man dann das ganze einfach aufrollen. Ich weiß nicht, ob das wirklich so einfach funktioniert, aber wenn, dann wäre das echt eine saubere und einfache Methode.

Die Sache mit der Kastration, die ich schonmal angesprochen habe, ist tatsächlich ein kontroverses Thema. Ich habe die Frage danach bei der DMSL gestellt und bekam unterschiedliche Antworten. Zum einen gibt es Leute, die tatsächlich grundsätzlich Böckchen kastrieren, einfach schon aus dem Grund, damit man, wenn eines der Männchen stirbt (wenn es zwei sind), Weibchen dazu setzen kann, was wohl immer ein bisschen einfacher ist. Andere sagen aber, dass sie auch nur unkastriere Böcke haben und aus dem Grund, weil sie nur Böckchen weiterhalten, das auch nicht machen lassen. Kann ich ebenfalls gut verstehen. Wegen der Sache mit dem Verhalten, gab es auch Aussagen, dass sich daran eigentlich nichts ändert.
Das ist dann also eine Überlegung, was man dazu setzen möchte, wenn einer meiner Lieblinge mal nicht mehr ist. Aber das wird sich dann zeigen.

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    Kommentar von Susi

    21.05.2009 @ 22:42

    Mit dem verwitweten Bock ist es so ne Sache – weiterhin Böcke halten ist schön und gut, aber am Ende hast Du dann einen 8jährigen Opa und musst ihm nen Babybock zusetzen, weil er sich mit älteren nicht verträgt. das heißt: der Opa ist chronisch genervt, der Babybock chronisch gelangweilt – und irgendwann rappelt dein Babybock, während der Altbock nicht mehr so gesundheitlich fit ist – und wird gemobbt.

    da ist es oft einfacher Beizeiten kastrieren zu lassen – weil es einfacher ist, dann ein Mädel im passenden Alter dazu zu setzen,, wo sich beide dann nicht auf die Nerven fallen können. Aber kastrieren muss man eben, bevor der Bock 5, 6 oder noch älter ist.

    Wir hatten das problem schon und mussten dann zum 9jährigen, der für eine Kastra viel zu alt war ein baby setzen – ideal war die Kombination sicher nicht, auch ohne größere Schwierigkeiten, und seit der Kleine jetzt eigene Mädels bebrommseln darf ist er wirklich aufgeblüht.

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    Hi,

    ja, da geb ich dir vollkommen recht. Wenn ich das vorher gewusst hätte, also als meine beiden noch jung genug waren, hätte ich sie wohl auch kastriert, bzw. würde es zukünftig auch in Erwägung ziehen. Aber jetzt sind meine beiden schon zu alt (fast fünf) und mir ist das Risiko zu hoch. Wenn einer die OP nicht überstehen würde, dann würd ich mir das nie verzeihen. Deshalb ist hier der Zug abgefahren und ich muss sehen, was ich mache, wenn es mal soweit ist, dass uns einer verlässt…

    Liebe Grüße!

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