Strohpellets für den Käfig und eine neue Futtertüte
Schon seit längerem, eigentlich seit die alte Tüte leer war
, hatte ich geplant, mir erneut eine Tüte Strohpellets zu kaufen, die ich dann aber nicht komplett in den Auslauf kippe, sondern für den Käfig und ausgewählte Stellen benutzen würde. Gestern kam ich dann endlich dazu. Ich habe erneut eine (sau-schwere) Tüte mit Pellets gekauft, habe nun sogar den Henkel an diesem Sack gefunden
und bereits einen Teil davon eingesetzt.
Da diese Pellets zwar super saugstark und geruchsarm, aber leider ziemlich teuer sind, habe ich sie dieses Mal lediglich an den Pinkelecken ausgebracht. Zum Einen im Käfig unter dem Brett der zweiten Ebene, da sitzen die beiden Kerlchen mit Vorliebe und lassen es laufen
. Kein Wunder, da sind sie auch optimal geschützt und fühlen sich am wohlsten. Zum Anderen im Auslauf an den Stellen, die am stärksten Verpinkelt waren.
Im Käfig habe ich die Strohpellets über die komplette Länge ausgelegt, so dass der Boden bedeckt war und danach den Rest ganz normal mit (Sägespäne) Einstreu aufgefüllt. Auch über die Pellets habe ich nochmal eine Schicht Einstreu gegeben, damit die Meeris es schön weich und gemütlich haben.
Das erste, was mir aufgefallen ist, war die Tatsache, dass die Pellets sehr viel angenehmer riechen, als die Einstreu. Ich finde zwar auch deren Geruch recht gut, aber diese Strohpellets haben nochmal einen besseren Duft. Ich hoffe, den behalten sie auch noch, wenn die Meerschweinchen sich ein paarmal darüber ausgelassen haben. Ich bin gespannt.
Im Auslauf habe ich einfach die Stellen, an denen die Einstreu sehr bepinkelt war (das sieht man ja an den dunkleren, nassen Stellen…), sauber gemacht, also die verdreckte Einstreu herausgeschaufelt, und die Löcher sowohl mit Pellets als auch mit normaler Einstreu wieder zu gemacht. Auf diese Weise habe ich die Strohpellets genau dort, wo die Meerschweinchen am häufigsten hinpinkeln, ausgelegt. Das ist zum Beispiel unter dem selbstgebauten Unterstand und um die Heurauf herum. Vor allem dort liegen sie gerne. Zum Einen fühlen sie sich an dieser Stelle wohl geschützt, besonders, wenn ich gerade einen riesigen Berg frisches Heu hineingelegt habe, da können sie sich nämlich schön darunter verkriechen. Zum Anderen müssen sie sich dort nicht so weit bewegen, wenn sie ein bisschen Heu haben wollen. Sie liegen dann meistens in solch einer Entfernung von der Heuraufe, dass sie nur ihre Köpfchen heben und den Mund öffnen müssen. Natürlich wird dann dort auch direkt die Notdurft verrichtet…
In ein paar Tagen werde ich sehen, ob der Plan mit den lokal ausgebrachten Pellets aufgeht, oder nicht.
Damit die kleinen Schweinchen nicht zu faul werden und ihre kleinen Hinterchen überhaupt nicht mehr bewegen und hauptsächlich auf einen Fleck pinkeln
habe ich ihnen erneut eine Papiertüte mit Heu und Frischfutter in den Auslauf gelegt. Diesesmal habe ich sie nicht, wie beim letzten Mal, zugefaltet und aufgestellt, sondern offen hin gelegt. Beim letzten Mal sind sie ja so gerne hineingekrabbelt, also dachte ich mir, ich lege das Futter einfach ganz nach unten und lege Heu darauf. Damit sie drinnen leicht wieder herauskommen, habe ich noch einen “Notausgang” in die obere Seite der Tüte geschnitten. Sie haben sie auch sofort wieder eifrig erkundet. Als besonderes Leckerchen gabs noch frische Petersilie dazu, die mögen sie besonders gern.


