Von Meerschweinchen für Meerschweinchen

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Ein neues Zuhause für Meerschweinchen

Von Dani um 10:29 am 10.11.2005 | Keine Kommentare

Wie ich bereits erzählt habe, sind meine kleinen Meeris und ich bereits seit fast eineinhalb Jahren zusammen. Sie waren zwei von acht Meerschweinchenbabys aus dem Wurf meiner Nachbarn.
Bevor meine Schwester und Ich allerdings unsere beiden Lieblinge zu uns nehmen konnten, mussten wir einige Vorbereitungen treffen.
Erstens mussten wir eine vorläufige Unterkunft für sie finden, denn solange ich noch zu Hause wohnte, konnten die Meerschweinchen nicht mit uns unter einem Dach leben, da meine Mutter eine wahnsinnige Allergie gegen die kleinen Kerlchen hat.
Zweitens brauchten wir ein kleines Reich für Alfi und Broschi. Dafür fuhren wir in ein nahe gelegenes Zoogeschäft und besorgten einen relativ großen Käfig (50×100) bei dem eine Heuraufe „integriert“ war (die ist super, die ist nämlich nicht wie gewöhnliche Raufen am Äußeren des Käfigs angebracht, sondern liegt innen, so dass man sich da auch ganz bequem reinlegen und direkt fressen kann) Außerdem kauften wir einen Fressnapf aus lackiertem Ton und eine Nippeltränke. Damit die Meerschweinchen sich noch zusätzlich wohler fühlten, kauften wir auch eine “Weidenbrücke”. Diese kann man zu einem Tunnel oder anderen netten Dingen zurecht biegen, so dass die Meeris damit viel Spaß haben können.
Drittens brauchten wir noch Einstreu, damit die Kleinen es gemütlich und weich hatten und damit die Kötelchen und das Pipi der Meerschweinchen einfach aus dem Käfig entfernt werden können. Zudem natürlich Heu, Stroh und Futter.
Das Heu bekamen wir frisch vom Feld, genauso wie das Stroh. Anfangs besorgten wir Meerschweinchenfutter extra für Babys. Dieses enthält alles, was kleine Meeris zum groß werden benötigen. Auch Knabberstangen und ein Salzleckstein durften nicht fehlen. Außerdem noch frisches Futter, wie z.B. Gurke, Petersilie, Tomate und was die Kleinen noch so alles mögen(was man natürlich erst austesten muss).
Viertens braucht man ein (oder mehrere) Häuschen. Da wir uns eigentlich selbst eines basteln wollten, benutzen wir anfangs einen großen Schuhkarton. Aus diesem Schnitten wir ein Ein- und Ausgangsloch und klebten normales Klebeband darum, damit die Kanten nicht zu scharf waren. Da wir es aber selbst eine Woche, nachdem die Beiden in ihr neues Heim gezogen waren, aus zeitlichen Gründen noch nicht geschafft hatten, eines zu bauen, kauften wir schließlich doch eines im Laden. Zunächst nur Eines, da die Meeris noch so klein waren, dass sie zusammen hineinpassten. Später besorgten wir dann aber zwei Neue, so dass jeder seine eigene “Wohnung” hatte.
Und so sieht ihre Meerschweinchenburg heute aus:
Unser Heim

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